Föhr erLesen 2026 – 4. bis 13. September
42 Veranstaltungen, mehr als 2.000 Besucher*innen und eine Insel voller Geschichten
Zehn Tage lang stand die Insel Föhr im Zeichen der Literatur: Mit 42 Veranstaltungen an ganz unterschiedlichen Orten und mehr als 2.000 Besucher*innen ist die sechste Ausgabe von Föhr erLesen – den Föhrer Buchtagen am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Motto „GEZEITEN – Alles hat seine Zeit“ verband das Festival vom 4. bis 13. September Literatur mit Musik, Natur, Wissenschaft und dem besonderen Lebensgefühl der Insel.
Ob im Kurgartensaal, im Museum, in den Dörfern, unterwegs im Bus oder bei besonderen Formaten unter dem Sternenhimmel – Föhr erLesen brachte Literatur in die unterschiedlichsten Winkel der Insel. Zu Gast waren unter anderem Beatrix Gerstberger, Detlef Jens, Gertrude von Holdt, Andrea Paluch, Florian Knöppler, Micaela Jary, Mona Harry sowie Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz. Die Bandbreite reichte von Romanlesungen und Krimi bis zu Gesprächen, Musikformaten, Sternenwanderungen und literarischen Begegnungen.
Auch die Wettbewerbe sind inzwischen ein fester Bestandteil von Föhr erLesen. Ausgezeichnet wurden junge Schreibtalente mit dem Geschichten-Preis für Föhrer Grundschulkinder sowie Lyriker*innen beim Föhrer Lyrikpreis und dem Föhrer Jugendlyrikpreis. Ergänzt wird das Wettbewerbsangebot um den Friisk Lüürik Pris für friesischsprachige Texte. Die zahlreichen Einsendungen zeigen, wie lebendig die Freude am Schreiben und an der Sprache auf und rund um Föhr ist.
Ein Festival, das von der Insel lebt
Dass Föhr erLesen Jahr für Jahr ein so großes Publikum erreicht, liegt nicht allein an den eingeladenen Autorinnen. „Viele Besucherinnen kommen jedes Jahr wieder, weil sie die besondere Verbindung von Literatur und Insel schätzen. Sie erleben Föhr nicht nur als Urlaubsort, sondern als kulturellen Raum mit einer eigenen Atmosphäre, eigenen Geschichten und einer wachsenden Vielfalt an Begegnungen“, erklärt Simone Welzien, Finanzverantwortliche bei Föhr erLesen. „Das Schöne ist, dass wir voneinander lernen, uns gegenseitig inspirieren und gemeinsam immer wieder neue Formate möglich machen. Genau diese Offenheit möchten wir weitertragen.“
Dabei versteht sich Föhr erLesen ausdrücklich nicht als Einzelprojekt. Vielmehr ist das Festival Teil einer kulturellen Entwicklung, die derzeit an vielen Stellen auf der Insel sichtbar wird. Immer mehr Menschen, Institutionen, Vereine und Einrichtungen entwickeln gemeinsam neue Ideen und Formate. Föhr erLesen ist darin nur ein kleiner Mitspieler – und lebt gerade deshalb von der Zusammenarbeit und dem Austausch mit anderen.
Wie wichtig diese gemeinsame Entwicklung für das kulturelle Leben auf Föhr ist, betont auch Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH, die die Buchtage als Kooperationspartner unterstützt: „Die Föhrer Buchtage sind mittlerweile ein fester Bestandteil des kulturellen Angebots auf der Insel. Sie sind ein gelungenes Beispiel für Angebote, die im Kleinen vor Ort starten, dann wachsen und sich zu einem echten Highlight für Einheimische und Gäste entwickeln.“
Dass sich Föhr erLesen auf diesem Weg entwickeln konnte, ist nicht zuletzt der verlässlichen Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern auf der Insel zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt daher der Föhr Tourismus GmbH, den Kurverwaltungen Nieblum und Utersum sowie den zahlreichen weiteren Kooperationspartnern, Unterstützerinnen und ehrenamtlichen Helferinnen auf der ganzen Insel. Ohne dieses Netzwerk und die Bereitschaft so vieler Menschen, Räume, Ideen, Zeit und Engagement einzubringen, wäre Föhr erLesen in dieser Form nicht möglich.
Mit der sechsten Ausgabe ist das Festival erneut ein Stück gewachsen – nicht nur bei den Besucherzahlen und der Zahl der Veranstaltungen, sondern vor allem in seinem Netzwerk. Das Team - hinter den Buchtagen - bedankt sich bei allen Autorinnen, Künstlerinnen, Partnerinnen, Unterstützerinnen und vor allem beim Publikum für zehn besondere Tage voller Geschichten.
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