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Föhr erLesen 2026 – 4. bis 13. September

GEZEITEN – Alles hat seine Zeit

Zwischen Niedrigwasser und Flut, zwischen Sternenhimmel und Strandkante lädt Föhr erLesen 2026 dazu ein, die Welt im Rhythmus der Gezeiten zu entdecken. Unter dem Motto „Gezeiten – Alles hat seine Zeit“ widmet sich das Festival den großen und kleinen Bewegungen des Lebens: dem Kommen und Gehen, Wandel und Beständigkeit, dem Atem der Natur und dem Blick zum Mond, der die Strömungen lenkt. Literatur verbindet sich mit Küste, Meer und Himmel – in Lesungen, Gesprächen, Geschichten, Musik- und Naturformaten.

Den Auftakt am 4. September gestaltet Beatrix Gerstberger mit einer Lesung aus ihrem preisgekrönten Roman „Die Hummerfrauen“ – ein Abend über Arbeit, Leben und Zusammenhalt am Meer, erzählt mit Humor und Tiefgang.

Kurz darauf erwartet das Publikum ein weiteres Highlight: Detlef Jens, See-Vagabund, international renommierter Segeljournalist und Buchautor, nimmt uns mit seinem Kriminalroman “Gefährliche Gezeiten” mit auf eine Reise in die Bretagne und in ein bewegtes Leben zwischen den Häfen Europas.

Im weiteren Verlauf des Festivals kommen Sternenguckerinnen und Meeresmenschen, Naturbegeisterte und literarische Entdecker gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei Sternenwanderungen mit dem passionierten Hobby-Astronomen Holger Everding öffnet sich der Blick nach oben – auf den weiten Himmel, der Föhr mit der Welt verbindet und die Abenteuerlust weckt.

Von dieser Sehnsucht nach Weite und Aufbruch erzählt auch Gertrude von Holdt, vielen als „Hallig-Pastorin“ bekannt. Mit ihrem Buch „Auf hoher See“ ist sie zu Gast auf der Insel. Mit feinem Augenzwinkern berichtet sie von kantigen Seeleuten, ihrer Kapitäns-Verwandtschaft, schwerem Seegang, fernen Ländern und dem Mut, den es als junge Frau braucht, um auf einem Schiff anzuheuern.

Eine mutige Frau war auch die Dänin Ruth Berlau, die neben ihrer Beziehung zu Bertolt Brecht vor allem als Journalistin und Regisseurin bekannt wurde. Andrea Paluch, die immer wieder zu Föhr erLesen zurückkehrt, folgt in ihrem neuesten Roman Berlaus Spuren – auf der legendären Radtour von Kopenhagen nach Paris im Jahr 1928.

Ebenfalls vom Unterwegssein erzählen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz, der zudem eine sehr persönliche Beziehung zu Föhr hat. Als der schwerbehinderte Alex seinem besten Freund Lovis vorschlägt, nach dem Studium gemeinsam ein Jahr lang auf Weltreise zu gehen, beginnt eine außergewöhnliche Reise – voller Herausforderungen, Freundschaft und neuer Perspektiven. Für Föhr erLesen konnten wir beide für ein gemeinsames Lese-Gespräch gewinnen.

Mit einer Lesung aus „Mit dem ersten Licht“ kehrt auch Florian Knöppler auf die Insel zurück. Sein preisgekrönter Debütroman „Südfall“ schaffte es auf die NDR-Bestenliste und machte ihn einem breiten Publikum bekannt.

Doch bei Föhr erLesen steht das Wort nicht nur in geschriebener Form im Mittelpunkt: Kinofilme, musikalische Reisen im Takt der Gezeiten und viele weitere kreative Formate, die wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern auf der Insel entwickeln, ergänzen das Festivalprogramm. Das vollständige Programm sowie die Ausschreibung der Lyrik-Preise werden voraussichtlich ab Mai/Juni 2026 auf dieser Website veröffentlicht.

Das Team von Föhr erLesen grüßt Euch und Sie herzlich von der Buchinsel Föhr.

PS: Es gibt auch wieder unser „Vorprogramm“ mit einer lyrischen Wattwanderung am 16. August 2026 mit Peter M. Röhm und Hermann Hinsberger – schon mal vormerken!